Ein psychologischer Ego-Trip in den schottischen Nebel
Silent Hill verlässt Amerika und wirft uns ungeschönt in das klaustrophobische schottische Fischerdorf St. Amelia der 90er Jahre. Auf der Gamescom hatte ich die exklusive Gelegenheit, ganze 90 Minuten in Silent Hill: Townfall abzutauchen. Meine anfängliche Skepsis gegenüber der neuen Ego-Perspektive verwandelte sich extrem schnell in pure, beklemmende Anspannung.
Das schottische Team von Screen Burn liefert ein enorm atmosphärisches Erlebnis ab, bei dem rohe Gewalt hart bestraft wird und ein klobiges, altes CRTV zu unserem wichtigsten Begleiter beim Lösen von Rätseln wird. Von den beklemmend engen Gassen bis hin zu grotesken, symbolträchtigen Monstern ist die DNA der legendären Horror-Reihe in jeder Minute spürbar.
Ob sich der mutige Schritt der Entwickler am Ende wirklich auszahlt und warum ich mir nach der Session direkt die physische Steelbook-Edition für die PS5 vorbestellt habe, verrate ich euch in meiner ausführlichen Video-Preview.